Nach drei erlebnisreichen Tagen ist er auch schon wieder vorbei……
Nachdem die Wetterberichte zu Wochenbeginn ein herrliches Flugwochenende vorhersagten, relativierten sie sich zum Start hin immer mehr Richtung mäßig bis selektiv.
So starteten trotzdem 12 Besseralshörmannwisser Richtung Alpensüdseite. Einer alten Vereinstradition folgend wurden auch diesmal weder Pilot (in) noch Material geschont.
Tag 1 wollte man zum Einfliegen auf der hinlänglich bekannten Emberger Alm nutzen. Obwohl sich dann rausstellte, dass es für 8 Teilnehmer ein neues Fluggebiet war. Der Nordwind war dann auch etwas stärker als erwartet, aber nachdem auch einige österreichische Streckencracks anwesend waren, war die Alm auch für uns 1. Wahl. Zwei Baumwipfel später (neuer Spitzname “Fichten-Bine”) waren fast alle airborne und es ging am späteren Nachmittag thermisch gar nicht so schlecht, obwohl windzerrissen. Der Sportwart war sogar deutlich über 3000 Meter. Am frühen Abend fuhr man nach dem einen oder anderen Umdreher weiter ins Quartier nach Sillian.
Der Abend und auch der Morgen von Tag 2 waren durch lang andauernde Wetterchecks und deren Interpretationen geprägt. Und so entschied man gegen jegliche Wetterprognose-Vernunft den Thurntaler für die meisten erstmals zu befliegen. Thermik war kaum angesagt und auch die Basis sollte quasi auf Startplatzhöhe sein. Auf 2400 Meter Startplatzhöhe wehte ein ganz nettes Windchen und so opferte man einige Leinen, Obersegel und Gurtzeugestoffe den scharfen Steinen. Der Westwind verhinderte die ganz weiten Strecken, aber der Fernblick auf überraschenden 3500 Metern in die Dolomiten und das geniale Bergpanorama rundum entschädigten für den einen oder anderen Schmerz. Abends wurde auch noch Rüdigers Knie zusammengeflickt und für Tag 3 wurden schon wieder alle verfügbaren Wetterberichte gecheckt. Der angesagte Südföhn zeigte nur für den Wunderberg Bischling ein entsprechendes Wind- und Wetterloch. Und so brach man nach dem Frühstück gen Norden auf, um in bekannten heimischen Gefilden nochmals die 3000 Meter zu knacken. Erneut ein traumhafter Tag mit moderaten Winden ließ uns nochmals das schönste Hobby so richtig genießen.
Was blieb waren wieder mal drei geniale Tage mit mehreren Stunden Airtime, Traumwetter, ein Panorama vom Feinsten und jede Menge Spaß mit Freunden.
Ein besonderer Dank gilt dem Organisator Jacky sowie Rally- und Landebier-Franz und allen Wetterpropheten.
Zusammen haben wir wieder mal das Beste aus diesen drei Tagen rausgeholt.
Die Vorstandschaft (fritz in the sky)
